Am Ende der Reise – auf wiedersehen Südamerika

Dienstag, 15. Mai 2012, Cuenca, Ecuador (-7 Std.) 

Am Sonntag war ich auf dem Markt mit Fabiola und Galo. Natürlich habe ich dort auch das Photo vom Cuy gemacht, welches ich versprochen hatte. Eigentlich wollte ich euch ein „vor dem Kochtopf“/“nach dem Kochtopf“-Photo zeigen, aber das „vor“ würde euch wohl alle zu Vegetariern machen, darum hier nur das „nach“: Vielleicht erkennt ihr, um welches Tier es sich handelt (es ist eine Spezialität in Ecuador und wird vor allem bei Festessen zubereitet). Übersetzung unter www.leo.org :-)

Meine Gastfamilie habe ich euch ja noch gar nicht vorgestellt: Meine „Gasteltern“ Fabiola und Galo wohnen zusammen mit ihrem Sohn Diego, ihrer Tochter Adriana und deren fünfjähriger Tochter Sofia. Auch zur Familie gehört der verrückte Hund „Brownie“. Ich wurde wie ein weiteres Familienmitglied aufgenommen und es ist toll, im Alltag mit der Familie das Leben in Ecuador kennen zu lernen. Auch meine Spanisch profitiert sehr von den vielen lustigen und interessanten Gespräch mit der Familie.

Den Montag habe ich bei unserer Partnerschule Estudio Sampere verbracht, wo ich bei der Infoveranstaltung für die neuen Studenten zuhören konnte. Anschliessend habe ich zusammen mit dem Direktor und seiner Frau das (letzte dieser Reise! :-) ) Fact Sheet über die Schule ausgefüllt und die neu renovierte Schule besichtigt. Nach dem Mittagessen mit den beiden bin ich zusammen mit allen neu angekommenen Studenten auf die City-Tour gegangen, bei der wir einen groben Überblick über diese schöne Stadt und interessante Infos erhalten haben. Wie am Samstag auf dem Ausflug, konnte man auch auf dieser Tour sehen, wie schnell man aus Cuenca im Grünen ist.

Heute, Dienstag, habe ich einen Ausflug in den bekannten Nationalpark „El Cajas“ gemacht. Leider hat es praktisch die ganze Zeit geregnet und ich war mega froh, dass meine super ecuadorianische Mutter mir noch einen dicken Pulli mit Kapuze „aufgeschwatzt“ hat, obwohl ich bereits „Schweizer Winter-tauglich“ eingepackt war. Und trotzdem war mir bei dem Wind und Regen auf über 4‘000 Metern zwischendurch kalt…In der Schweiz soll glaub ich bereits Sommer sein :-) Es ist unglaublich, wie viele verschiedene Landschaften dieses kleine Land bietet… Bringt auf jeden Fall auch für Ecuador genügend Zeit mit – es lohnt sich!

Bueno, chicas und chicos. Mir bleiben noch zwei Tage in Cuenca und am Freitag fliege ich nach vier Wochen Lateinamerika zurück in die Schweiz. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und ich nehme viele interessante Eindrücke der besuchten Länder und viele positive Erinnerungen an unsere Schulbesuche mit. Zuerst freue ich mich jetzt aber auf zwei freie Tage, um Cuenca noch auf eigene Faust zu entdecken.

Wie bereits erwähnt, für mehr Informationen zu unseren Partnerschulen  oder für die Vereinbarung eines unverbindlichen Beratungstermins erreicht ihr uns hier: http://www.prolinguis.ch/Sprachaufenthalt-Regionalstellen/de/.

 

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Verloren im ecuadorianischen Nebelwald

Samstag, 12. Mai 2012, Cuenca, Ecuador (-7 Std.) 

Eigentlich habe ich ja jetzt Ferien und ich hatte mir vorgenommen, den PC nur noch nach den offiziellen Schulbesuchen für die Fact Sheets über die Schulen einzuschalten. Aber es gibt Sachen, die muss ich euch einfach berichten :-)

Meine Gastmutter Fabiola ist der Hammer… Wie ein Kind am erste Schultag, begleitet sie mich heute früh zur Estudio Sampere, wo der Ausflug zum „Chorro de Girón“ startet. Ich will mich von ihr verabschieden und mich den wartenden Studenten vorstellen, aber Fabiola will da bleiben, bis die Lehrerin auftaucht. Erst dann verabschiedet sie sich. Kurz bevor wir losfahren, taucht Fabiola plötzlich noch mal auf. Sie hätte mir vergessen zu sagen, dass ich dort hinten in dem kleinen Laden noch Wasser kaufen könne! :-D

Unsere kleine Gruppe mit fünf Sprachschülern, einer Lehrerin, einem Reiseleiter und einem Fahrer bricht anschliessend Richtung Girón auf. Die Anreise führt uns über die Ruta Panamericana, welche von Alaska bis nach Feuerland führt. Das wäre doch auch noch mal ein Reiseziel – die ganze Panamericana von Norden nach Süden…

Ich fühle mich übrigens wie auf einer Schulreise und in meine Kindheit zurückversetzt: Fabiola hat mir ein Lunch-Paket gebastelt, in welches ich nun zum ersten Mal einen Blick werfe. So spannend, was ich da alles an leckeren Sachen finde!

Nach einem kurzen Halt in Girón im Museo Casa de los Tratados, fahren wir weiter zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Ein erster, kürzerer Marsch führt uns zu einem nahe gelegenen Wasserfall, der auch von anderen Gruppen besucht wird. Alle sind noch frisch und munter, auch die zwei Amerikanerinnen, welche mit leichten Turnschuhen, Shorts und kleinen T-Shirts tapfer mitlaufen, obwohl es auf der Ausflugsbeschreibung klar geheissen hat, dass man Trekkingschuhe (oder Gummistiefel :-) ), warme Kleidung und eine Regenjacke mitbringen soll. Bei diesem Wasserfall werden sie zum ersten Mal etwas nass, was bei den heutigen Temperaturen und auf dieser Höhe (über 2‘000 Meter) nicht unbedingt so angenehm ist, wenn man nichts Warmes dabei hat.

Zu Beginn des Aufstieges zu den nächsten Wasserfällen, als einige schon ausser Atem geraten, warnt uns der Guide, dass das noch nicht mal der Anfang sei… Wer mich wandernd kennt, der weiss, dass ich in diesem Bereich weder zu den Schnellen, noch zu den Tapferen und schon gar nicht zu den Ausdauernden gehöre… Aber in dieser Gruppe – ich sage euch, ich fühle mich wie Superwoman :-) Zwischendurch regnet es ein paar Mal recht heftig und ich bin so froh über meine guten Schuhe, meinen warmen Pulli und meine Regenjacke. Wie die beiden Chicks vor mir das mit ihren durchnässten kurzen Shorts und Shirts aushalten ist mir ein Rätsel…  Das letzte Stück des Weges ist superrutschig und wir müssen uns den Weg durch den immer dichter werdenden Nebelwald regelrecht erkämpfen. Aber wir schaffen es bis zum Ziel und einer der verrückten Amerikaner springt sogar in das eiskalte Wasser der imposanten Wasserfälle.

Wer sich auf den Abstieg gefreut hat, der wird nun belehrt, dass dieser noch rutschiger und nicht weniger anstrengend ist. Da ich ja jetzt diese Superwoman bin, bin ich wohl etwas zu übermütig und rutsche unvorbereitet ein rechtes Stück den schlammigen Weg runter – aua…

Ich habe das Gefühl, die eine Amerikanerin fängt jeden Moment an zu heulen und man hört jetzt nur noch „I hate wet socks and shoes“, „I have never in my life done anything like this“, „I think I am dying“…  Ehrlich gesagt, gehen mir jetzt selber Bilder durch den Kopf, wie man sie aus gewissen Horrorfilmen kennt. Sind nicht auch in diesen Filmen, in denen auf solchen Ausflügen (der Nebel holt uns immer wieder ein und man sieht nichts mehr von der Landschaft) etwas passiert oder Leute verschwinden, immer so unvorbereitete leicht bekleidete Mädels dabei?

Wir sind alle froh, als wir wieder beim Ausgangspunkt im Restaurant sitzen. Wahrscheinlich auch der Guide, da er uns alle heil wieder heruntergebracht hat.

Übrigens: Die ganze Zeit über hat uns ein Schäferhund begleitet (und geführt, denn er kannte den Weg) und als wir zurückkommen, will sein Besitzer doch tatsächlich etwas dafür verlangen :-)

Wieder bei Fabiola angekommen (meine Jeans stehen vor Dreck), muss ich mich zuerst mal mit einer Kopfwehtablette hinlegen. Anscheinend habe ich mich noch nicht richtig an die Höhe gewöhnt (Cuenca liegt auf über 2‘500 Metern) und mein Kopf scheint nun zu platzen…

Nach dem Nachtessen falle ich daher auch bereits um 22.00 Uhr geschafft ins Bett.

Ach ja: Bevor ich ins Bett fallen kann, fragt mich Fabiola, worauf ich schon die ganze Zeit warte: Ob ich schon einmal Cuy gegessen hätte. Was Cuy ist? Morgen mache ich ein Foto davon :-)

 

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Wolken, Sonne, Regen, Wolken, Sonne…

Freitag, 11. Mai 2012, Cuenca, Ecuador (-7 Std.) 

Wie mir der Guide gestern Abend geraten hat, bin ich heute um 07.00 Uhr aufgestanden, um eine wolkenfreie Sicht auf Quito und die umliegenden Berge zu haben. Leider ist aber alles wolkenverhangen und so lege ich mich wieder ins Bett.
Nehmt auf jeden Fall genug warme Kleider mit, wenn ihr nach Ecuador kommt! Auch in sehr guten Häusern gibt es keine Zentralheizung und warmes Wasser ist nur in der Dusche üblich. Gestern Nacht war ich auf jeden Fall froh, einen Fleece-Pullover eingepackt zu haben, den ich zum Schlafen über zwei weitere Kleiderschichten ziehen konnte… Ein Bisschen habe ich meinen Daunenduvet schon vermisst :-)
Aber genau diese Eindrücke gehören neben dem Erlernen der Sprache ja auch zu einer Sprachreise: Andere Kulturen, andere Lebensweise und Gewohnheiten kennen zu lernen. Und: Den Luxus im eigenen Land wieder schätzen zu lernen!

Heute Morgen unterhalte ich mich beim Frühstück mit dem deutschen und dem schwedischen Studenten, die in der gleichen Familie wohnen (natürlich auf Spanisch), bis diese zur Schule müssen. Anschliessend bleibe ich noch etwas mit der Gastgeberin Natalie sitzen, von der ich viele interessante Informationen zum Alltag in Ecuador erhalte. Die Gastfreundschaft wird auch hier wieder sehr gross geschrieben und es tut mir leid, dass ich heute schon wieder weiter muss.

Anschliessend nutze ich das Wireless der Schule um meinen Blogbeitrag von gestern zu versenden und in der Pause verabschieden wir bei einem Apéro die schwedische Studentin, welche heute ihren letzten Schultag hat. Das Wetter ist heute genau so, wie es anscheinend in Quito oft ist: wechselhaft und unberechenbar. Kaum will ich zum Vulkan aufbrechen, bemerke ich, dass die gegenüberliegenden Berge alle wolkenverhangen sind. Also nutze ich die Zeit, um am Reisebericht über die Destinationen und die Schulen weiterzuschreiben und am Mittag esse ich mit meiner ecuadorianischen Gastfamilie und den Studenten zu Mittag. Typisch ecuadorianisch: zur Vorspeise gibt es eine Suppe. Die Hauptspeise besteht aus Poulet, Kartoffeln, gebratenen Kochbananen, Reis und einem Gemüse, von dem ich nicht mehr weiss, wie es heisst (auch kulinarische Neuentdeckungen gehören zum Aufenthalt in einer Gastfamilie). Da es anschliessend ziemlich regnet und gar nicht mehr so viel Zeit bleibt, verbringe ich die zwei Stunden bis zu meiner Abreise bei der Familie, anstatt noch einmal in die Stadt zu fahren.

So knapp bin ich schon lange nicht mehr an einem Flughafen angekommen… Der Verkehr in Quito war der Wahnsinn und auch am Flughafen scheint es unglaublich viel Betrieb zu haben. Zum Glück habe ich gestern in der Schule bereits meinen Boardingpass ausgedruckt, sonst würde ich jetzt nun wohl auch zu der grossen Menge Passagiere gehören, welche sich vor den Check-in-Automaten angesammelt hat… Bei einem Mitarbeiter einchecken kann man anscheinend am Inlandterminal von Quito nicht mehr und viele Leute scheinen mit den Automaten doch recht überfordert zu sein. Aber auch bei der Gepäckabgabe kommen wir nicht wirklich vom Fleck. Es gibt nur zwei Schalter und die Schlange wird länger und länger, da am einen Schalter seit etwa einer Viertelstunde ein Pärchen (Touristen, nicht zu übersehen) sein sieben Sachen von einem Gepäckstück ins andere umpackt und mit der Mitarbeiterin am Schalter hin und her diskutiert… Eine andere Mitarbeiterin der Airline neben mir schickt immer wieder Leute weg mit der Bemerkung „Sie sind zu spät, sie hätten sich eine Stunde vor Abflug einfinden sollen“. Inzwischen ist 17.15 Uhr und auf meinem Boardingpass steht, dass ich mich um 16.30 Uhr hätte zeigen sollen und dass das Boarding um 17.25 Uhr beginnt. Vorsichtig frage ich bei der Dame mal nach, wie es mit meinem Flug ausschaut. Es scheint sie nicht sonderlich zu beunruhigen, dass ich immer noch in dieser Schlange stehe, was mich selber auch beruhigt :-) Als ich das Gepäck endlich los bin geht’s durch die Gepäckkontrolle und anschliessend sofort zum Boarding.

Von meinem Fensterplatz aus sehe ich sehr eindrücklich, dass Quitos Flughafen mitten in der Stadt liegt. Will ich mich in so einem Moment wirklich daran erinnern, dass ich mal eine Reportage über die zehn gefährlichsten Flughäfen der Welt gesehen habe und dass Quito einer davon ist? Zur Beruhigung: Ab Juni oder Juli soll für internationale Flüge ein ausserhalb liegender Flughafen eröffnet werden.

Kaum sind wir in der Luft (so scheint es mir zumindest), kündigt der Pilot bereits an, dass wir im Landeanflug auf Cuenca sind (Flugdauer 40 Minuten). Auch dieser Flughafen liegt mitten in der Stadt. Aber im Gegensatz zu Quito ist hier so nahe an die Piste gebaut, dass ich beim Rollen zum Standplatz zweimal schauen muss, ob die Flugzeugflügel wirklich an den Häusern vorbeipassen.

Draussen erwarten mich bereits Fabiola und ihr Mann Galo, bei denen ich die nächste Woche wohnen werde. Nachdem ich mir in ihrem grossen Haus ein Zimmer aussuchen durfte (Fabiola bietet vier Studentenzimmer an), erhalte ich ein leckeres Abendessen und die ersten Infos über Cuenca.

Morgen nehme ich mit den Studenten unserer Partnerschule Estudio Sampere am Ausflug „El Chorro de Girón“ teil, daher wird wieder nichts mit Ausschlafen. Ich richte mich in meinem Zimmer ein und bin froh, dass ich nicht nach zwei oder drei Nächten schon wieder den Koffer packen muss. Ich bin gespannt auf die Woche in Cuenca und ich werde euch sicher noch einmal darüber berichten.

Buenas noches!

 

 

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Wieder Richtung Norden

Donnerstag, 10. Mai 2012, Quito, Ecuador (-10 Std.) 

Den Dienstag habe ich mit Freunden in Buenos Aires verbracht und am Mittwoch war es wieder Zeit, zum Flughafen zu fahren. Reiseziel: Quito in Ecuador. Die Distanzen in Südamerika darf man wirklich nicht unterschätzen! Ganze acht Stunden verbrachte ich wieder im Flieger, bevor ich um kurz nach 23.00 Uhr in Quito gelandet bin. Zum Glück hat mit dem Gepäck alles wieder geklappt und der Transfer wartete auch schon auf mich. So konnte ich gegen 24.00 Uhr (in Buenos Aires wäre es bereits 02.00 Uhr gewesen) müde bei meiner Gastfamilie ins Bett fallen.

Heute muss ich zum Glück nicht früh aufstehen, da unsere Partnerschule Academia Columbus gleich um die Ecke liegt :-)
Dort werde ich freundlich empfangen und durch die Schule geführt, bevor wir die Studentenwohnung besichtigen und eine kurze Tour zu Fuss durchs Quartier machen. Quito liegt auf über 2‘800 Metern, was sich am Anfang schon mal durch Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Schlafschwierigkeiten bemerkbar machen kann. Ausser dass ich bei dem kurzen Fussmarsch ziemlich ausser Atem komme, habe ich zum Glück keine anderen Symptome (die Schule liegt etwas erhöht mit super Aussicht über die Stadt).
Bei unserer Rückkehr zur Schule ist dort gerade die Gruppe, welche sich für den Kochkurs angemeldet hat, mit den letzten Vorbereitungen fürs Mittagessen beschäftigt. Auf dem Menu steht „Ceviche de Camarones“, eine kalte Mahlzeit auf der Basis von Krevetten. Das Spezielle am ecuadorianischen Ceviche ist, dass man hier Bananenchips, Popcorn und eine andere Art von Mais daruntermischt (oder auch Tomatensauce und Senf). Es scheint allen Teilnehmern zu schmecken (zwei Lehrer, die österreichische Praktikantin sowie Studenten aus Schweden, Japan, Frankreich und der Schweiz) und alle sind danach gestärkt für weitere Aktivitäten oder Lektionen am Nachmittag. Es hat wirklich super geschmeckt!

Danach widme ich mich zusammen mit dem Schuldirektor wieder dem altbekannten Fragebogen, bevor ich zurück in die Familie gehe, um dort meine Berichte zu schreiben. Dabei muss ich ziemlich Gas geben, da meinem Laptop bald die Batterie ausgeht. Und mein Adapter passt zwar in die ecuadorianischen Steckdosen, der Stecker meines Laptops aber nicht in meinen Adapter (da dreipolig…). Sarah ist jetzt bereits in Brasilien unterwegs und mit ihr die selbstgebastelte Kombination von zwei übereinander gesteckten Adaptern :-). Für heute hat mir mein schwedischer Mitbewohner seine Kabel geliehen, aber spätestens morgen werde ich mich um eine Alternative kümmern müssen…

Heute habe ich übrigens noch entschlossen, morgen früh doch nicht mit dem Bus nach Cuenca zu fahren. Da ich für Quito so schon zu wenig Zeit habe, buche ich spontan für morgen Abend einen Flug nach Cuenca. So habe ich am Vormittag doch noch etwas Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Für heute Abend hat mir die Schule eine Citytour bei Nacht organisiert, damit ich einen ersten Eindruck erhalte. Es tut mir zwar leid, dass ich morgen mit dem Flugzeug von der Landschaft verpasse, was ich mit dem Bus gesehen hätte, aber mir ist es doch wichtiger, Quito noch etwas besser kennen zu lernen. Ausserdem habe ich heute erfahren, dass hier das Risiko gross ist, dass man mit dem Bus mehrere Male in Strassenkontrollen kommt und Passagiere sowie Gepäck kontrolliert werden. Da wir dieses Erlebnis in Argentinien schon hatten, nehme ich das als weiteren Grund, den Flug zu buchen.

Die Citytour am Abend ist superschön…  Ich komme nicht mehr aus dem Staunen heraus, so viele eindrückliche Gebäude bietet die Altstadt von Quito auf kleinstem Raum. In meinem Reiseführer wird die Stadt als architektonisches Juwel bezeichnet, was keine Übertreibung ist. Sie gilt als eine der ältesten und schönsten Kolonialstädte Lateinamerikas und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe der Menschheit. Auch kulturell hat die Stadt viel zu bieten. Es gibt zahlreiche Museen und kulturelle Veranstaltungen. Aber auch an Ausgangsmöglichkeiten fehlt es nicht, besonders im Viertel „Mariscal“.

Als Abschluss der Tour fahren wir auf den Panecillo, den zentralen Stadthügel. Von hier aus hat man einen tollen Ausblick und man erahnt die Grösse dieser Stadt, welche sich in Nord-Süd-Richtung auf fast 50 km ausdehnt. Mit meinem kleinen Fotoapparat kann man diese Dimensionen unmöglich einfangen…

Vom Guide erhalte ich viele interessante Informationen zu der Geschichte von Quito. Im Vergleich zu den von uns bisher besichtigen Städten, ist in Quito der Einfluss und die Präsenz der indigenen Bevölkerung übrigens hier viel stärker spürbar.

Leider werde ich keine Zeit haben, die vielen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung Quitos zu besichtigen… Nicht weit ausserhalb der Stadt trifft man auf Vulkane, Nebelwälder, Thermalbäder und auf die imaginäre Äquatorlinie. Die Naturreichtümer des Amazonas und die Strände am Pazifik sind ebenfalls von hier aus zu erreichen. Es lohnt sich auf jeden Fall, in Ecuador einen längeren Sprachkurs zu planen und am Schluss auch noch etwas Zeit zum Reisen einzurechnen.

Aber ich habe mir zumindest vorgenommen, morgen früh aufzustehen, um noch eine wolkenfreie Sicht auf die Stadt und die umliegenden Berge zu geniessen. Wenn es die Zeit zulässt, werde ich auch mit der Seilbahn auf den Vulkan fahren. Vom Westen der Hauptstadt auf 2‘950 m fährt man in ca. 10 Minuten bis zur Endstation Cruz Loma auf 4‘050 m.

Anschliessend erwartet mich mein Flug nach Cuenca, wo ich dann bis zum Ende dieser Reise in einer Woche bleiben werde.

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Tango Argentino

Montag, 7. Mai 2012, Buenos Aires, Argentinien (-5 Std.) 

Heute Morgen setzen wir so zu sagen zum letzten gemeinsamen Tanz an und machen uns auf, zu den beiden Schulbesuchen bei unseren Partner Expanish und CHE. Wir gehen zu Fuss zu unserem ersten Termin und werden von der Schule freundlich empfangen. Nachdem wir wieder unser Fact Sheet ausgefüllt haben, besuchen wir noch zwei Unterkünfte. Wir fahren mit dem Taxi, aber wegen dem sehr grossen Verkehrsaufkommen, kommen wir nur langsam voran.

Trotzdem reicht es uns noch pünktlich zu unserem nächsten Termin. Annika und ihre beiden Mitarbeiter führen uns in die Kunst des Mate Trinkens ein und geben uns nebenbei viele interessante Informationen über die Stadt. Wir besuchen dann auch noch zwei Unterkünfte. Die zweite gehört den Eltern von Sergio, welcher uns am Sonntag am Flughafen abgeholt hatte. Wiedermal zeigt ein Hund (derjenige von Sergio) grosse Freude an uns :-)

Müde von den vielen Eindrücken und der Grossstadt kehren wir zurück in unsere Unterkunft, welche zum Glück eine schöne ruhige Oase ist.

Etwas später treffen wir uns wieder mit dem Dreierteam von CHE zu einem traditionellen Abendessen. Respektive, das, was wir als Abendessen zu uns nehmen, wäre eigentlich nur der Apéro… Wir sind von diesen feinen Speisen aber satt und ziehen dann noch ein Haus weiter, zu einer so genannten Milonga. Dies ist eine Tangotanzveranstaltung, wo jedermann mittanzen kann. Von 21.00 Uhr bis 23.00 Uhr gibt es dort sogar jeweils eine Tangotanzstunde und danach spielt ein Liveorchester und die Tanzfläche ist für jedermann geöffnet. Reinhören könnt ihr unter http://www.youtube.com/watch?v=Jf7QLlKAhqU&feature=related.

Heute Nachmittag besichtigen wir individuell noch die Stadt (Yolanda ist schon zum zweiten Mal hier, Sarah das erste Mal) und morgen trennen sich unsere Wege dann, nach sehr schönen und erlebnisreichen zwei Wochen, definitiv. Sarah zieht es für ein paar Ferientage nach Brasilien, Yolanda reist weiter nach Ecuador.

Uns selber würde es sehr schwer fallen, uns für eine dieser tollen Destinationen zu entscheiden. Wenn es euch auch so geht, und ihr Hilfe bei der Entscheidung braucht, sind wir ab Ende Mai wieder in unseren Pro Linguis-Büros in der Schweiz erreichbar. Uns und unsere Kollegen findet ihr in folgenden Städten und wir freuen uns darauf, euch bei eurer Sprachreiseplanung zu unterstützten: http://www.prolinguis.ch/Sprachaufenthalt-Regionalstellen/de/.

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Verdächtiges Schweizer Gepäck auf dem Weg Richtung Buenos Aires

Sonntag, 6. Mai 2012, Buenos Aires, Argentinien (-5 Std.)

Heute ist uns das Aufstehen besonders schwer gefallen. Vom Jetlag ist definitiv nichts mehr übrig geblieben!  Nach einem herzlichen Abschied von Cristina brechen wir mit dem Taxi Richtung Flughafen Mendoza auf.  Wenn wir rechts rauschauen, erleben wir ein wunderschönes Farbspiel zwischen der aufgehenden Sonne und den paar Schleierwolken. Schauen wir rechts raus, steht der (Voll-)Mond riesengross über den eindrücklichen Anden. Später sollen wir erfahren, dass der Mond heute besonders nahe an der Erde war.

Das Prozedere beim Abflug kennen wir in- und auswendig und zur Abwechslung erwartet uns heute mal etwas Spannendes. Nichtsahnend sitzen wir in der Abflughalle über unserem Reisebericht, als Yolandas Name ausgerufen wird. Da die kleine Halle komplett mit Passagieren gefüllt ist und diese alle in Reih und Glied in den nach vorne gerichteten Bankreichen sitzen, ist es überhaupt nicht peinlich, von der hintersten Reihe bis ganz nach vorne zum Gate zu gehen, wo eine sehr strenge Beamtin am Mikrofon wartet… Es stellt sich heraus, dass das verdächtige Gepäck Sarah gehört und die Beamten schicken Yolanda los (skeptisch beobachtet von den praktisch ausschliesslichen einheimischen Mitpassagieren), Sarah ausfindig zu  machen. Sarah (skeptisch beobachtet von den Mitpassagieren :-) ) folgt der Beamtin bis zu ihrem (erneut gescannten) Gepäck. Etwas Quadratisches mit vielen kleinen quadratischen Inhalten hat die Beamten Verdacht schöpfen lassen… Was der verdächtige Inhalt war? Lösungsvorschlag 1: Patronen für eine Waffe. 2: Kleine Drogenpäckchen. 3: Schweizer Schöggeli in einer quadratischen Box.Danach kann die Reise Richtung Buenos Aires sorgenfrei beginnen :-)

Buenos AiresAm Aeroparque in Buenos Aires werden wir von Sergio abgeholt, der den Transfer mit einer kurzen Kultur- und Geschichtsinformation über Buenos Aires und Argentinien verbindet. Nach kurzer Fahrt in den Stadtteil San Telmo erreichen wir unsere Unterkunft, ein wunderschönes altes Haus, welches zu einem tollen Bed & Breakfast ausgebaut wurde.

el caminito buenos airesWir haben noch die Zeit, den berühmten Markt von San Telmo zu besuchen und die Pärchen auf der Plaza Dorrego beim Tangotanzen zu beobachten, bevor wir von Annika und Antonio zum Mittagessen abgeholt werden (Annika gehört unser Partnerschule CHE Buenos Aires, welche wir morgen besuchen werden). Unsere Mittagessenzeit (ca. 14.30 Uhr) ist hier übrigens nichts Aussergewöhnliches, genau so wenig wie Abendessen um 22.00 Uhr). Als Mahlzeit erwartet uns zur Vorspeise eine Provoleta (als Umschreibung benutzen wir jetzt mal „Raclette“ :-) ) und anschliessend ein halbes Rind (so kam es uns zumindest vor) mit Salat. Dazu ein feines Glas argentinischer Rotwein  und zum Abschluss ein Flan mit Dulce de Leche.  Was Dulce de Leche ist? Nehmt eine Büchse gezuckerte Kondensmilch und kocht diese vier Stunden lang in einem Topf  mit Wasser, dann sollte ihr nach dem Öffnen der Büchse mehr oder weniger diese Leckerei vorfinden. Yolandas Versuch nach ihrem ersten Argentinien-Besuch vor ein paar Jahren hatte damals zumindest funktioniert :-)

Buenos Aires Zum anschliessenden Kaffee führt uns eine Stadtrundfahrt  mit Annika und Antonio durch die verschiedensten Quartiere dieser spannenden Metropole (3 Mio. Einwohner, gesamter Ballungsraum ca. 14 Mio.) und wir erfahren dabei viel Interessantes über Buenos Aires.

Zwei Wochen sind bereits vorbei und wir haben in dieser Zeit unzählige interessante Sachen erlebt und tolle Menschen kennengelernt. Morgen ist unser letzter offizieller gemeinsamer Tag auf dieser Studienreise und wir sind gespannt, was dieser bringt. Wir werden euch gerne davon berichten!

Übrigens: Es war natürlich Lösung 3 :-) – von allen weiteren erwähnten Inhalten distanzieren wir uns selbstverständlich hiermit.

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Von Grossgrundbesitzern und Kleinbauern

Samstag, 5. Mai 2012, Mendoza, Argentinien (-5 Std.)

Da wir ja nicht in den Ferien sind, erwartet uns auch heute das Klingeln des Weckers um kurz nach Sieben. Nach einer starken Tasse Kaffee sind wir bereit für den Ausflug in die Weinregion, welchen unsere Gastgeberin Cristina für uns geplant hat.

Wir verlassen die Stadt Richtung Süden und erkennen bald, dass Mendoza eine der wenigen Oasen in dieser sonst eher steppenhaften Landschaft ist. Die Flussbette, welche wir überqueren, sind grösstenteils ausgetrocknet. Das Wasser aus den Anden wird seit einigen Jahren in einem grossen Stausee gesammelt, um damit die unzähligen Kanäle Mendozas und der umliegenden Dörfer und Felder zu versorgen. Nach ca. 80 Kilometern Fahrt erreichen wir Tupungato, von wo aus wir Richtung Westen bis zum Weingut „Bodegas Salentein“ weiterfahren. Diese Firma verfügt über mehrere Weingüter sowie Fruchtplantagen und produziert in grossem Masse (50% für den Export). Es erwartet uns ein spannender Film über die Herkunft des Weinanbaus und eine Führung durch die Produktionshallen und den Lagerungskeller. Zum Abschluss der Führung haben wir die Möglichkeit, drei der Weine zu degustieren.

Das anschliessende Mittagessen geniessen wir in einem einfachen Restaurant, wo wir zuschauen können, wie die Empanadas (gefüllte Teigtaschen) frisch im Holzofen im Innenhof gebacken werden.

Herbstlandschaft in ArgentinienAuf der Weiterfahrt erwartet uns erneut die wunderschöne Aussicht auf die Andenkette und die schneebedeckten Berge, welche 5‘000 bis 6‘000 Meter hoch sind. Wir haben ausserdem wohl einen der letzten Herbsttage erwischt, an denen die ganze Farbenpracht der Bäume und Reben zur Geltung kommt. Alles leuchtet in intensivem Gelb, Rot und Orange und der Kontrast zum stahlblauen Himmel verzaubert uns.

Nach kurzer Fahrt lernen wir Marcelo kennen, der in Zusammenarbeit mit Cristina von unserer Partnerschule Intercultural Freiwilligenarbeit und Praktika anbietet. Interessierte können in den verschiedensten Gebieten die lokale Bevölkerung bei der Arbeit unterstützen. Bei sozialen Projekten, wie wir sie bereits in Mendoza besuchen konnten, aber auch bei der Mitarbeitet auf Weingütern, Fruchtplantagen, bei Hirten in den Anden, in Marcelos Reisebüro und vielem mehr. Drei der möglichen Einsatzorte können wir anschliessend persönlich besichtigen. Den ersten Stopp legen wir bei einem Weingut ein, dessen Grösse nicht mit derjenigen der am Morgen besuchten Bodega zu vergleichen ist. Hier ist alles klein und persönlich und die Reben werden von einer Familie bewirtschaftet, die ausserdem noch viele andere Produkte herstellt wie Wurst und Konfitüre. Da wir unangemeldet kommen, erleben wir auf der Veranda spontan, wie die Tochter des Hauses einer Gruppe von kleinen und grösseren Mädchen Flamenco-Unterricht gibt. Diese scheinen die Anwesenheit von Publikum sehr zu geniessen :-)

Intercultural Der zweite Besuch bringt uns auf eine Obstplantage, welche ebenfalls von einer Familie betrieben wird. Die Kinder sind bereits gross und ausgeflogen, daher ist diese Familie auf Hilfe von Freiwilligen angewiesen. Die bös knurrenden Hunde sind ganz brav, nachdem ihr Besitzer uns den Zutritt zum Gelände gewährt hat.

Wir machen einen kurzen Fussmarsch bis zum nächsten Betrieb, den wir besuchen (während Cristina und Marcelo mit dem Auto hinfahren) und sind uns ganz alleine überlassen, als auf dem Nachbargrundstück etwa sechs Hunde wie wild bellen und hin und her rennen, während wir nicht sicher sind, ob zwischen uns und ihnen wirklich ein Zaun ist… Aber wir kommen heil an. Alles andere wäre auch schade gewesen, da wir dann den Betrieb verpasst hätten, welcher uns am meisten beeindruckt. Die Gebrüder Appón (beide Mitte Achtzig) bewirtschaften hier mit zwei Mitarbeitern ein nicht allzu kleines Gut. Die Apparate, welche sie uns stolz vorführen, wirken wie aus einem anderen Jahrhundert, wenn man sie mit der Einrichtung der Bodega Salentein vergleicht. Wir erfahren, dass sie bis vor ein paar Jahren sogar alle Arbeiten von Hand erledigt haben. Der Weinkeller hat niemals die Ausmasse der grossen Bodega, aber er ist nicht weniger eindrücklich, wenn man erfährt, dass es auch bis vor ein paar Jahren nicht  einmal Flaschen gab hier. Der Wein wurde direkt ab dem Fass in die mitgebrachten Flaschen der Käufer abgefüllt! Don Ricardo lässt uns natürlich nicht gehen, bevor wir nicht auch bei ihm drei Weine degustieren. Die Arbeit der beiden rüstigen alten Herren (Don Ricardo geht am Stock) und ihre herzliche und positive Art imponiert uns so, dass wir am liebsten gleich unsere Pro Linguis-Kollegen in der Schweiz kontaktieren würden, damit sie sofort jemanden finden, der Freiwilligenarbeit bei den Appóns leisten möchte :-)

Mit vielen tollen Eindrücken kehren wir nach Mendoza zurück, wo wir uns auf den letzten Abend in dieser schönen Stadt freuen. Morgen früh geht unsere Reise nämlich bereits weiter – Buenos Aires wartet auf uns.

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Thank you very much LSI

This is my first and last blog in English ;-)

I just wanted to say a big big THANK YOU to all of LSI. It was so great to stay with you for the last 2 weeks.Thank you Angela,Carolina, Andrew and Hannah!

My lovely flatmumThanks for having me and especially thanks for taking care so much for me. I felt like the Queen at LSI… Thank you for being so nice with me!

It was really a great experience for me to turn as a student again. I would love to stay longer and spend more time at the school and with you. I will miss LSI and the nice and charming staff a lot! You really have a great school, very nice teachers and very adorable staff. I would definitely recommend LSI Portsmouth to everybody.

Thank you very much! I hope to see you soon!!!

Angela Evans

 

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Mein letzter Schultag bei LSI Portsmouth

Russinen, Alan und ValerieHeute war mein aller letzter Schultag an der LSI Portsmouth. Nach einer eher kurzen Nacht mussten wir heute Morgen einen kurzen Test bestreiten. Die schöne Schrift meiner beiden Nachbarinnen hat mir sehr dabei geholfen ;-)

Um 12.00 Uhr war es dann endlich so weit… Ich bekam mein Diplom… Ich bin seit heute diplomierte LSI Studentin.. klingt gut hm?!

Russinen, Alan und ich MIT Diplom

Ich habe 2 unglaublich gute Wochen bei der LSI Portsmouth erleben düfen, und habe sehr viel dabei gelernt. Nicht nur mein Englisch hat sich sehr verbessert hier, ich habe auch einen Crash Kurs in interkultureller Kommunikation bekommen ;-) So viele interessante und spezielle, manchmal komische und manchmal auch angsterregende Menschen habe ich kennen lernen dürfen. Ich hoffe immernoch, dass Sergei meinen Blog nicht übersetzt und mich in der Schweiz besuchen kommt ;-)

Kuchen für die Russinen und Alan

Ich werde die LSI auf jeden Fall sehr vermissen, meine kleine multikulturelle Studentenhausfamilie und all die neuen Freunde die ich hier gewonnen habe. Es war eine einmalige Erfahrung, die ich jederzeit weiderholen würde (kannst du mich bitte wieder nach Portsmouth schicken Marcel :-) ).

Jetzt freue ich mich auf ein gutes Abschiedswochenende in Portsmouth (welches von Valeria bereits bis ins Detail organisiert wurde…)! Ich freue mich aber auch darauf meine Liebsten bald wieder zu sehen und in die Armen schliessen zu können. Trotz neuer, multikulturellen Freunden, weiss ich wo mein Platz ist und freue mich darauf, diesen wieder einnehmen zu können! See you soon guys!!!

Vielen herzlichen Dank an alle, die diesen Sprachaufenthalt ermöglicht haben und vor allem auch an die, die ihn so einmalig gemacht haben!! Thanks a lot!!!

Thank you Valerie

 

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The uncountables

Konzert von LSI LehrernGestern Abend war das gross angekündigte Konzert der Lehrerband “the uncountables” in der Nähe von unserem Haus. Unsere ganze Familie wollte gemeinsam da hin… Was dank Drama King und Queen ein bisschen schwierig war… Drama Queen geht gerne 10 Minuten zu früh aus dem Haus, der King eher 30 Minuten zu spät. Lustig daran ist ja, dass der King immer sagt, er erscheine am Morgen immer pünktlich zur Schule. Die Schule beginnt um 9.30 Uhr, er erscheint täglich erst um 9.45 Uhr… das ist Italienische Pünktlichkeit ;-)

Konzert von UncountablesDas Konzert war gut, auch wenn die Band wohl kaum “The voice of England” geworden wäre. Fans hatten sie auf jedenfall einige, da sehr viele Studenten gekommen waren. Wer nicht für den Test von Freitag lernen musste oder wollte, ging nach dem Konzert noch für einen Schlummi… Demenstsprechend gering war die Anwesenheit heute morgen an der Prüfung ;-)

Endlich kann ich euch auch meine “Family” zeigen. Da wir dann gestern doch noch alle ins gleiche Lokal gefunden haben, konnten wir unser erstes Familienporträt machen. Leider fehlt Enrico auf dem Bild.. Er ist eben auch Italiener und kam zu spät zum Fototermin ;-)

Ugo, Nadja, Carolina, David, Valerie

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